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Kurzinfo
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Wenn vom Comer See (Lago di Como) im Zusammenhang mit Windsurfen die Rede ist, wird er meist mit dem etwas größeren und bekannteren Gardasee verglichen. Tatsächlich haben beide Seen viele Gemeinsamkeiten. Comer See und Gardasee liegen landschaftlich sehr reizvoll am Rande der Alpen, haben einen thermischen Südwind (am Gardasee Ora und am Comer See Breva genannt) sowie einen morgendlichen Nordwind (Am Gardasee Vento und am Comer See Tivano genannt) und können leider beide mit einem Surferschreck in Form eines Tragflächenbootes dienen.
Aber der Comer See ist dennoch kein zweiter Gardasee. Er ist nicht ganz so überlaufen, es geht hier familiärer, weniger hektisch und agressiv zu. Der Streß mit der Parkplatzsuche am Spot entfällt weitgehend und der Zugang zum See stellt meist auch kein Problem dar, weswegen mancher sicher gerne in kauf nimmt, daß sich der Lago di Como bezüglich Windstärke und -häufigkeit wohl doch nicht ganz mit dem Gardasee messen kann.
Viele Wege führen zum Comer See. Eine gängige Route von Deutschland aus führt über die E 35 (Grenzübergang Weil am Rhein) über Basel, weiter durch den St. Gotthardt Tunnel bis nach Lugano (Lugano Nord). Dort geht es weiter auf der S 340 bzw. S 340d zum Comer See bei Menaggio. Von hier aus sind die Spots im Norden des Lago di Como (Pianello del Lario, Dongo, Gravedona, Domaso und Colico) nicht mehr weit.
Eine andere Route führt über die Rheintalautobahn (E 43) und den San Bernardino Tunnel, bei Bellinzona gelangt man auf die E 35 und fährt weiter wie bei der zuvor beschriebenen Route nach Lugano am Luganer See, und Menaggio am Comer See.
Von der Rheintalautobahn E 43 aus (Abfahrt Splügen) kann man auch eine "Abkürzung" über den Splügenpaß nehmen. Diese wunderschöne Straße ist aber nur für schwindelfreie Autofahrer geeignet, für Gespanne gesperrt und häufig bis in den Frühling hinein noch schneebedeckt und nicht befahrbar.
Wer ein sehr großes Reisemobil oder ein langes Wohnwagengespann fährt, gelangt entspannter zum Norden des Comer Sees, wenn er die E 35 bis Como und von dort weiter nach Lecco fährt. Weiter geht es auf der autobahnähnlich ausgebauten S 36 am östlichen Ufer in Richtung Colico.
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